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Leo Faßbender

Leo Faßbender 2Der  Maler Leo Faßbender wurde 1910 geboren. Er lebte als Zugezogener in Flittard. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Maler bei den Bühnen der Stadt Köln, sowohl an der Oper als auch im Theater. In Siegburg war er ebenfalls als Bühnenmaler tätig.

Seine Ausbildung erhielt Leo Faßbender an den Kölner Werkschulen. Außerdem war er Schüler bei einem Schüler/Enkelschüler von Pablo Picasso in Paris.

Er malte sowohl gegenständlich als auch abstrakt/geometrisch.  Zeit seines Lebens fanden seine Bilder, die er, wenn überhaupt, mit LEFA signierte, wenig Anklang.  Wegen seiner modernen Art der Portraits und auch seiner gegenstandslosen Bilder wurde er häufig verspottet. Die Folge davon war, dass er sich - was seine Kunst  anbelangt - in eine innere Emigration zurück zog. Die mangelnde Anerkennung seiner Kunst frustrierte ihn so sehr, dass er eines Tages etliche seiner Bilder verbrannte.

Die Kölner Rundschau veröffentlichte Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre, einen Bericht über ihn. Hier sagte Leo Faßbender, dass er aus Prinzip keine Ausstellungen beschicke.

Nach seinem Tod  im Jahre 1971 fand eine Gedenkveranstaltung statt, in der Heinrich Roggendorf  einen Nachruf sprach. Gleichzeitig wurden einige seiner Bilder gezeigt.

Leo Faßbender ist auf dem Flittarder Friedhof beigesetzt worden. Anlässlich der alle zwei Jahre durchgeführten Ausstellung „Kunst und Handwerk in Flittard“  im September 2016, wurde erstmals seit vielen Jahren ein Teil seiner Bilder einem größeren Publikum nahe gebracht. Sein hier gezeigtes Selbstportrait dürfte Mitte bis Ende der 50er Jahre entstanden sein. Eine Datierung seiner Werke ist heute wohl nicht mehr möglich. Zeitzeugen, die ihn und seine Kunst kannten sind herzlich gebeten, vorhandene Lücken in seinem Leben zu schließen. Melden Sie sich beim Bürgerverein Köln-Flittard von 1989 e. V.

Der größere Teil seiner ausgestellten Gemälde und Portraits entstammt einer Schenkung der Eheleute Hilde und Rainer Buck, Kernen im Remstal, die zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Peter Gnoss, Neffe von Heinrich Roggendorf

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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